Seitenmobilität

Nachdem ich meine Website mit geringem Aufwand gesichert habe, werde ich übermütig und teste die Mobile User Experience: 67/100. Trotz seines Namens berücksichtigt PageSpeed offensichtlich nicht mehr nur den bekannten Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Mobilgerätnutzerinnenzufriedenheit.

Glücklicherweise ist auch hier der Abstand zwischen mittelmäßig und exzellent sehr klein. Das HTML-Template erhält einen zusätzlichen Tag (<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">), und die CSS-Datei einen @media-Abschnitt zur Ausblendung der Breadcrumbs und zur Stauchung des Kopfbereichs. Bei dieser Gelegenheit entledige ich mich auch des letzten nicht semantisch begründeten div-Tags und vereinfache das ohnehin schon sehr schlichte Design noch ein wenig, so dass auch der strenge Accessibility Checker keine Probleme gemäß Web Content Accessibility Guidelines mehr feststellt.

PageSpeed honoriert meine Bemühungen ebenfalls mit 97/100 (Desktop) bzw. 91/100 (Mobile) und nörgelt nur wegen der render-blocking CSS-Datei, die eine noch etwas zügigere Darstellung im Browser verzögert. Natürlich könnte ich mit asynchroner JavaScript-Magie und dem Einbetten kritischer CSS-Bestandteile im HTML-Code noch einige Nanosekunden sparen, aber die Webdarstellung kommt einem gepimpten RSS-Feed zu meinen Bedingungen schon ziemlich nahe. Außerdem sollte man jedem Browser die Chance geben, seine rendering engine im besten Licht zu präsentieren.