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Die Installation einer Basis-Version von PHP 5 ist sehr einfach. Download des Source, auspacken (bunzip2 -c php-5.0.0.tar.bz2 | tar -xf -) und konfigurieren mit

./configure --with-apxs2=/usr/sbin/apxs --with-mysql=/usr/local/mysql

/usr/sbin/apxs ist der korrekte Pfad für die Apache-Installation im Darwin-Layout, der Apache-Standard ist /usr/local/apache2/bin/apxs. Damit wird eine Installation als Apache DSO vorbereitet. Möchte man das PHP-Modul statisch in Apache einbinden, muss man zunächst Apache, dann PHP und dann erneut Apache konfigurieren. Einen besonderen Vorteil hat das m.E. nicht.

Wichtig für die Verwendung von PHP als Datenbank-Schnittstelle ist auch die Aktivierung der MySQL-Extension mit der Option --with-mysql (eine Alternative für höhere Ansprüche ist die neue mysqli-Extension, die ich noch nicht ausprobiert habe). Das für OS X erhältliche MySQL-Binary wird in /usr/local/mysql installiert.

Nach make und [sudo] make install erhält man neben dem shared Apache-Modul auch eine CLI-Version in /usr/local/bin.

Außerdem konfiguriert PHP freundlicherweise httpd.conf und fügt folgende Zeile hinzu:

LoadModule php5_module libexec/apache2/libphp5.so

Zusätzlich gehören zwei Direktiven in httpd.conf:

AddType application/x-httpd-php .php AddType application/x-httpd-php-source .phps

So werden .php-Dateien als ausführbar erkannt. Praktisch ist auch:

DirectoryIndex index.html index.html.var index.php

Damit werden auch Dateien mit dem Namen index.php als Verzeichnisindex akzeptiert.

Schließlich muss noch die Datei php.ini-dist aus dem entpackten Source-Ordner nach /usr/local/lib/php.ini kopiert werden. Sie enthält Konfigurationsanweisungen für PHP.