Nervös?

Steve Ballmer reagiert bekanntlich ein wenig dünnhäutig auf ernstzunehmende Mitbewerber. Diese Haltung scheint sich im gesamten Unternehmen durchzusetzen, denn nicht nur Ballmer wird bereits beim Anblick eines iPhones ungehalten:

Der Tiefschlag kam ohne Ansage: Dies ist eine Microsoft-Veranstaltung, wies ein Manager einen Fachjournalisten barsch zurecht. Hier haben Apple-Produkte nichts verloren. Als in die Stille [...] verlegene Lacher ob des Scherzes aufzukommen drohten, setzt er nach: Das meine ich ernst.

Das Vergehen: Der Journalist hatte beim Dinnertalk gewagt zu erwähnen, dass er noch nie ein so einfach zu bedienendes Telefon besessen habe wie sein iPhone. Und das auf der Vorstellung des Windows Betriebssystems Mobile 6.5.

Das ist natürlich nicht schön, zumal Ballmer selbst noch vor zwei Jahren das Potential des iPhone als überschaubar bezeichnet hatte. Andererseits: Wenn ein significant market share erst bei 60% anfängt, sollte das iPhone seine zweitkleinste Sorge sein. Direkt nach dem Marktanteil von Windows Mobile.