Die Typenfrage

Die Typenfrage ist bei der Gestaltung von Internetseiten kaum zu überschätzen, und zugleich sind die Möglichkeiten, diese Frage völlig frei zu beantworten, sehr begrenzt. Anders ausgedrückt: Ein Webdesigner kann nur aus einem kleinen Schriftenfundus wählen, wenn er nicht alle Textelemente als Bitmap-Grafik hinterlegen möchte.

Die CSS-Deklaration @font-face und ihre Unterstützung durch Firefox/Gecko und Safari/WebKit hat deshalb für unsichere Begeisterung bei Webdesignern gesorgt: Endlich kann ich mit Schriften gestalten! Aber darf ich auch? Nur langsam wagen sich einige Schriftschnitzer aus der Deckung und bieten bestimmte Schriften mit entsprechender Lizenz an. Entsprechend ambivalent ist die Diskussion. In langen Artikeln werden die Gefahren für Schriftanbieter – wo ist die RIAA, wenn man sie braucht? – und die großartigen Möglichkeiten für Designer beschworen.

Für mich ist die Schrifteinbettung im Moment vor allem zu langsam. Mein lokales System benötigt einige Millisekunden, um eine Seite aus der Datenbank abzurufen, zu bauen und auszuliefern – aber sieben Sekunden, um zwei Schriftschnitte nachzuladen und darzustellen. Deshalb würde ich mich gern auf die Schriftart Helvetica verlassen. Da nicht einmal dieser Schriftenklassiker auf allen Client-Systemen verfügbar ist, lautet meine diesbezügliche Anweisung:

body { font-family: Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif; }

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