Seehofer und die Frauen

Die Süddeutsche Zeitung kommentierte vor einer Woche die Einführung einer Frauenquote in der Christlich-Sozialen Union wie folgt:

Es ging bei dieser Abstimmung um sehr viel mehr als bloß um eine Quote zur Frauenförderung. Die Delegierten haben inoffiziell über Horst Seehofer als Parteichef abgestimmt, der sich regulär erst im nächsten Jahr wieder zur Wahl stellen muss.

Gut, dass eine überregionale Zeitung die Relationen zwischen Gedöns und wichtigen politischen Themen zurechtrückt. Wo kämen wir denn da hin, wenn Gleichberechtigung plötzlich bedeutsamer wäre als die mittelfristige Karriereplanung eines blutjungen Parteichefs?