Jesusbox

Die Dropbox gilt allseits als genialer Cloud-Dienst, und der Unmut über die anachronistischen Synchronisationsmöglichkeiten in iOS kulminiert immer öfter in der Empfehlung an Apple, Dropbox zu kaufen. Tatsächlich kann man im Moment so etwas wie eine schleichende Integration in iOS beobachten, weil immer mehr populäre Anwendungen wie 1Password oder PlainText ihre Daten über die Dropbox synchronisieren.

Für den ebenfalls nicht unbeliebten Dienst Simplenote muss es einigermaßen demütigend sein, dass sogar für den angebundenen Mac-Client Notational Velocity Dropbox-Anleitungen kursieren – trotz der eher ablehnenden Haltung der NV-Entwickler (Dropbox synchronization is redundant if you are already using Simplenote).

Die gerade erschiedene Rainbow Shell (a.k.a. Dropbox 1.0.10) jedenfalls ist nicht geeignet, den Trend zu brechen: Dank selective syncing kann man die Dropbox jetzt auch parallel als Cloud-Backup und als gemeinsamen Datenpool für ein Desktop-System mit 4 TB-Platte und resource-challenged devices wie das MacBook Air verwenden.