Verwirrungspolitik

Eine Familienministerin zu berufen, die erst den Namen des Bundespräsidenten trägt – ohne mit ihm verwandt zu sein – und nach wenigen Wochen den eines Altbundeskanzlers (ohne selbigen zu ehelichen oder von ihm adoptiert zu werden), ist ein kluger Schachzug der Bundeskanzlerin. Welcher Kritiker des chaotischen Regierungshandelns wollte da noch dem beschwichtigenden Hinweis widersprechen, in der Bundesregierung sei nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint?