Bildungsresistenz II

Präziser als Hannelore Faulstich-Wienand kann man die angebliche Jungenschädigung des deutschen Bildungssystems nicht kommentieren:

Die Debatte um die Jungenförderung hat so einen larmoyanten Grundton. Erst einmal sollten wir uns über die positive Entwicklung bei den Mädchen freuen. Über Jahrhunderte wurde ihnen nichts zugetraut: erst keine höhere Bildung, dann kein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis. Sie mussten sich vieles erstreiten. Nun müssen die Jungen zeigen, dass sie in der Lage sind, mit den Mädchen mitzuhalten.