Arme Ritter

Michael Klonovsky war vor einigen Wochen so freundlich, einen Weg aus der immer noch unbefriedigenden Situation der Frauen zu weisen. Gemeint ist natürlich nicht der Kampf gegen ungleiche Bezahlung oder ähnlicher Gender-Kokolores, sondern – Ritterlichkeit. Wobei Ritterlichkeit definiert wird als Höflichkeit an der Garderobenfront, ergänzt durch herablassendes Du-tust-Dir-doch-nur-weh-Liebchen gegenüber Frauen und geifernden Konkurrenzkampf gegenüber anderen Rittern. Zauberhaft! Macht, Geld, Einfluss, Forschungsmittel und Muskeln in den Händen (Armen?) von Frauen führen dagegen zur Entzauberung der Welt durch die Schaffung anbetungsfreie[r] Zonen.

Das ist nicht ganz leicht nachzuvollziehen: Was ist denn anbetungswürdiger als eine mächtige, reiche und starke Frau? Eingeweichtes Weißbrot vielleicht?