Schach der Königin

Hartmutix befasst sich in der taz mit Judith Polgár, der besten Schachspielerin der Welt (Die Killerin), die trotz ihrer Ausnahmestellung kein Verständnis für feine positionelle Nuancen hat und bei subtilen Manövern ihren männlichen Kontrahenten (natürlich!) unterlegen ist. Vermutlich liegt das an ihren seltsamen Hobbies:

In den letzten Jahren machte die zweifache Mutter weniger sportlich von sich reden. Mangels Praxis fiel sie auf Platz 49 in der Männer-Weltrangliste zurück, weil sie mit dem Nachwuchs lieber im Urlaub auf den Galapagos-Inseln im Sand wühlte und Schildkröten beäugte, als die Springer auf den 64 Feldern tanzen zu lassen.

Martialisches Vokabular, Abwertung der Familienarbeit und eine gewisse Herablassung gegenüber erfolgreichen Frauen – offenbar möchte Herr Metz Schach neben Fußball, Faustkampf und Formel 1 als Sportart für echte Kerle positionieren.