Default

Obwohl der Austausch elektronischer Nachrichten gemäß RFC 822 nach Ansicht eines überforderten Exchange-Administrators im Jahr 2004 ein eher experimentelles Verfahren (We're talking about email aliases here – that's very recent technology.) und für junge Leute völlig antiquiert ist – für Menschen meiner Generation ist es immer noch der Standard (People default to email.).

Dessen ungeachtet handhabt ausgerechnet diese Kerngruppe E-Mails recht unbeholfen, und Chris Anderson tritt mit seiner E-Mail-Charta gegen die schlimmsten Auswüchse an:

Don't use graphics files as logos or signatures that appear as attachments. Time is wasted trying to see if there's something to open. Even worse is sending text as an attachment when it could have been included in the body of the email.

Eine Welt, in der es zwar Word-Anhänge gibt, diese aber wenigstens etwas anderes enthalten als unformatierte, kurze Texte, ist realistisch betrachtet die größte denkbare Annäherung an Utopia. Aber selbst dazu besteht wenig Hoffnung, denn einer der einflussreichsten IT-Journalisten der USA schlägt vor, Microsoft Word noch stärker in die Komposition von E-Mails einzubinden (z.B. zur Entfernung unerwünschter Attributionsstrings):

Paste the message into Word; use Find and Replace to search for the >character and replace it with nothing.

Erfahrungsgemäß lassen es sich die meisten Nutzerinnen nicht nehmen, einmal in ein Word-Dokument kopierten Text auch gleich hübsch zu formatieren.