Am deutschen Wesen

Die chinesische Volkszeitung ist nicht ganz zufrieden mit der Handhabung des US-Haushaltes:

Das Verhalten der USA sei unverantwortlich und unmoralisch, so die parteinahe chinesische Volkszeitung. Schuld an der ganzen Farce sei das demokratische System der USA, das Politiker dazu treibe, die Interessen anderer für ein paar Stimmen zu opfern. Nicht ein amerikanischer Abgeordneter habe an die Welt gedacht.

In dieser verfahrenen Situation bietet sich Deutschland als Vermittler an. Zum einen haben sich seine Bürger genug Vorbehalte gegen das Konzept einer repräsentativen Demokratie bewahrt (Immerhin wollen 61 Prozent, dass sich die Regierung eher um das Wohlergehen aller Menschen kümmert statt nur um das der Deutschen.), um als einigermaßen neutral zu gelten. Zum anderen könnte eine modifizierte Variante des preußischen Dreiklassenwahlrechtes den Konflikt entschärfen: Mit der Umwandlung der Vereinigten Staaten in eine Aktiengesellschaft und der Koppelung von Staatsanleihen mit Stimmrechten bei der Wahl der Legislative und der Exekutive blieben Chinas Interessen gewahrt, und auf einen fairen Prais für die Lizenzierung des Wahlrechtes werden sich Wolfgang Schäuble und Xie Xuren schon einigen.