Kolonialismus 2.0

In der Entwicklungshilfe hat sich in den letzten 200 Jahren nicht sehr viel geändert. Nach wie vor muss man den außereuropäischen Bauern die Zusammenhänge zwischen hohem Gras und unsichtbaren Schlangen erklären:

Bei seinen Reisen über Land hat [GIZ-Mitarbeiter] Keller bemalte Schilder im Gepäck, die aussehen wie Illustrationen in einem Kinderbuch. Damit erklärt er den Bauern, dass sie die Cashewnüsse schneller vom Boden aufsammeln können, wenn sie unter dem Baum beizeiten Gräser und Unterholz lichten. Außerdem könnten sie dann die Schlangen bemerken, bevor sie ihnen in die Hand bissen.

Was würden die armen Menschen in Afrika nur ohne Bwana Keller (und natürlich Bwana Niebel) tun?