Backup 2012

Apple bietet mit FileVault 2 und Time Machine einen schönen Rahmen für eine sozialverträgliche Paranoia, aber meine in die Jahre gekommene Backup-Strategie ist reif für eine gründliche Revision. Im Kern geht es um drei Datenbestände:

  1. Macintosh HD (~ 50 GB)
  2. Musik/Fotos/Bücher (~ 500 GB)
  3. Filme (~ 2 TB)
Die verwendeten Medien gliedern sich in vier Gruppen:
  1. Standort 1:
    • MediaOne (LaCie 2big, RAID 1)
    • MediaTwo (LaCie 2big, RAID 1)
    • BackupOne (Western Digital Elements 1,5 TB)
    • MoviesOne (Buffalo Whatever 3 TB)
    • MoviesTwo (2x Western Digital Elements 2 TB, RAID 0)
    • Clone (Iomega eGo 500 GB)
    • HomeKey (LaCie RuggedKey 16 GB)
  2. Standort 2
    • DroboMoebius (Drobo RAID 1)
    • BackupTwo (Western Digital 500 GB)
    • OfficeKey (LaCie RuggedKey 32 GB, verschlüsselt)
  3. Mobil (verschlüsselt)
    • Transport (Western Digital Elements 500 GB)
    • TransportKey (LaCie IamaKey 4 GB)
  4. Cloud
    • Strato HiDrive
    • 1und1 Virtual Server
    • Strongspace

Den Verlust meiner gesamten Filmsammlung könnte ich notfalls verschmerzen, daher lagern die Filme nur auf MoviesOne und MoviesTwo. Musik, Fotos und Bücher werden auf MediaOne, MediaTwo, Drobo, BackupOne, Transport und bei Strato gesichert. Aber das sind alles nur Fingerübungen.

Die wirklich wichtigen Daten werden als Klon der internen SSD (Clone) sowie per Time Machine auf BackupOne, BackupTwo, MediaOne, MediaTwo, Transport und Drobo gesichert. Besonders schützenswerte Dinge (wie meine bildschöne httpd.conf) werden als Sammlung von Symlinks in einem dedizierten Verzeichnis versammelt und auf TransportKey, HomeKey, OfficeKey sowie in ein verschlüsseltes Sparsebundle übertragen. Letzteres wiederum landet bei Strato, 1&1 und Strongspace.

Den Einwand, dass alles menschliche Streben nach Dauer letztlich doch vergebens ist, überhöre ich geflissentlich.