Futuristisch

Nikolaus Piper beschreibt das Internet der Dinge:

Die Installation nennt sich Telepräsenz-Kiosk und gehört zu dem Programm Virtual Citizen's Service, mit dem Cisco Großstädte auf der ganzen Welt als Kunden gewinnen möchte. Der "Virtuelle Bürger-Service" könnte, so die Idee, einer Stadtverwaltung dabei helfen, Kosten zu sparen und gleichzeitig bürgernah zu sein. Wenn Bürger einen Bauantrag stellen oder Umweltschäden melden wollen, dann gehen sie einfach zum nächsten Telepräsenz-Kiosk und können dort mit leibhaftigen Angestellten der Stadt reden. Die Stadt spart Geld, der Bürger Zeit. Die Regierung kann auf kostengünstige Weise mit Bürgern kommunizieren, indem sie Telepräsenz-Kioske in Büros ohne Personal installiert, verspricht Cisco. So sieht sie aus, die schöne neue Welt des Internet of Everything, des Internets von allem.

Oha. Videokonferenzen! Aber es kommt noch besser:

Tatsächlich kann man das Internet der Dinge heute schon besichtigen. Zum Beispiel in Barcelona. Dort hat die Stadtverwaltung Straßenlampen installiert, die mit Sensoren ausgestattet sind. Sie schalten sich nur dann ein, wenn sie gebraucht werden, wenn also Passanten unterwegs sind. Zwischen 40 und 60 Prozent Strom kann so gespart werden, glauben die Experten der Stadt.

Bewegungsmelder! Das ist nicht mehr meine Welt.