Freiheit, Unterschiedlichkeit, Geschwisterhaftigkeit

In seiner Verteidigung eines traditionellen Ehebegriffs greift der CDU-Politiker Armin Laschet auf das wenig bekannte Recht auf Unterschiedlichkeit von Kindern zurück. Als Jurist weiß er natürlich, wovon er spricht: Die Konvention über die Rechte des Kindes fordert in ihrer Präambel die volle und harmonische Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit und erkennt damit die Unterschiedlichkeit von Menschen an.

Die Frage ist nur, was das mit der rechtlichen Gleichstellung... bitte? Das Recht auf Unterschiedlichkeit bezieht sich gar nicht auf die Individualität des Kindes? Sondern sichert ihm stattdessen Eltern verschiedenen Geschlechts zu? Das hätte die UNICEF aber deutlicher formulieren können.

Update: Dr. Mutti entrüstet sich als gestandene Semantikerin sehr ernsthaft über Herrn Laschet.