Netzwerkspeicheralleinstellungsmerkmal

Dropbox hat gegenüber anderen Cloud-Diensten den Vorteil, dass es Offline-Situationen nicht für eine fixe Idee älterer Herrschaften hält. Stattdessen werden lokale Ordner auf unterschiedlichen Geräten so elegant synchronisiert, dass ich in vielen Jahren erst viermal konfligierende Kopien einer Datei erzeugt habe. Das Prinzip stößt erst an seine Grenzen, wenn man in der Dropbox mehr Daten ablegen möchte als die angeschlossenen Geräte speichern können (a.k.a. Dropbox Terabyte Conundrum).

Entsprechend verließen sich auch viele iOS-Entwicklerinnen bisher auf die Dropbox-API, um ihre App-Daten zu synchronisieren. Unter iOS 8 kann man allerdings storage providers registrieren, so dass jeder Dienst mit nativer iOS-App und einer geeigneten Extension als Dropbox-Alternative fungieren kann. Transmit bietet zwar eine passende Extension, unterstützt aber nur eine serverzentrierte Dateiablage.

Eine echte Alternative wäre Strongsync, wenn man auf die enorme Zuverlässigkeit, die integrierte Versionsverwaltung und die Sharing-Funktionen der Dropbox verzichten kann und Mr. Mancuso endlich Strongsync für iOS entwickelt.