Zwangsmodernisierung

Wegen der doch etwas aufwendigeren Konfiguration meines MacBooks habe ich bislang von einem Upgrade auf OS X 10.9 abgesehen, um meine liebevoll handkompilierten Anwendungen in /usr/local nicht mit veränderten Bibliotheken zu konfrontieren. Erst der neue Reeder 2.0 (mit Feedly-Unterstützung und Mavericks als Systemvoraussetzung) zwingt mich zum Handeln.

Erstaunlicherweise verhält sich lediglich GnuPG 2.0 ein wenig unkooperativ, lässt sich aber mit gutem Zureden zur Kompilation bewegen. Bei der Gelegenheit aktualisiere ich auch mutt auf Version 1.5.23 (mit gdbm statt der proprietären BerkeleyDB für den header cache). Ein harsches Could not copy message! erinnert mich noch an einen fehlenden Symlink (sudo ln -s /usr/local/bin/gpg2 /usr/local/bin/gpg), und schon kann ich wieder auf modernste Kommunikationstechnologien zurückgreifen.

mod_wsgi ist ebenfalls nicht ganz glücklich mit Mavericks, und mein PostgreSQL kollidiert mit Apples ominösem Rumpf-PostgreSQL, das einen anderen Socket verwendet.

Mein schöner Bluetooth-Aktivierer hadert mit dem neuen Layout des Bluetooth-Systemdialogs.

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen verläuft der Wechsel fast schon zu glatt. Vielleicht sollte ich rasch noch auf Python 3.x umsteigen.