Matriarchat

Eine Zurechtweisung durch die eigene Mutter scheint in Österreich ein starkes politisches Motiv zu sein –

Die WKStA führt die Ermittlungen in der mittlerweile umfangreichen Affäre, die durch Schmids Aussagen nun auch wieder in die öffentliche Aufmerksamkeit rückt. Zahlreiche Medien zitierten Passagen aus Schmids Aussagen bei der WKStA, so etwa der ORF: Wir haben Dinge gemacht, die nicht in Ordnung waren. Zum Umdenken hat mich bewogen, dass meine Mutter gesagt hat, wir haben dich so nicht erzogen. Wenn du etwas falsch gemacht hast, dann steh dazu, und das mit allen Konsequenzen.

– das manchmal zufällig mit (selbstverständlich nachrangigen) juristischen Erwägungen korreliert:

Ein weiteres Motiv könnte Schmids Wunsch sein, in künftigen Verfahren als Kronzeuge geführt zu werden und damit sein eigenes Strafmaß gegebenenfalls signifikant zu reduzieren. Laut WKStA ist Schmid im April mit diesem Anliegen an die Ermittler herangetreten.

Offensichtlich hat das vierte Gebot in Thomas Schmids persönlichem Katechismus Vorrang sowohl vor dem siebten als auch vor dem achten Gebot.