Baked Beans

Traditionelles amerikanisches Essen naturgetreu zu reproduzieren ist für Vegetarier nicht ganz einfach, aber wenigstens beim Energieeinsatz kann man amerikanische Verhältnisse simulieren: Gebackene Bohnen werden nämlich zunächst gekocht und verbringen anschließend längere Zeit im Backofen.

Klassisch

Die klassische Variante der Baked Beans ist trotz des hohen Energieeinsatzes recht einfach zuzubereiten und liefert im Gegenzug reichlich Energie (z.B. für einen mehrwöchigen Viehtreck).

Zutaten

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. In frischem Wasser etwa eine Stunde lang kochen, währenddessen Zwiebeln und Knoblauch hacken. Den Ofen auf 175°C vorheizen, Bohnen abgießen. Alle Zutaten in einem ofenfesten Topf mischen, Deckel schließen und im Ofen auf der untersten Schiene eine weitere Stunde backen.

Wurzelreich

Gebackene Bohnen lassen sich auch etwas gemüsiger zubereiten. Gegenüber dem Ausgangsrezept von Kamafoodra habe ich (natürlich) auf das Rindfleisch, aber auch auf den Rübensirup (5-6 EL auf 300g Bohnen!) verzichtet – die Möhrensüße reicht völlig aus. Bei meinem ersten Versuch führte sogar ein einziger Esslöffel Rübensirup auf 500 Gramm Bohnen zu einem viel zu süßlichen Gesamteindruck. Dem Vernehmen nach enthalten kommerzielle Backbohnen noch mehr Zucker, was ich mir lieber nicht vorstellen möchte.

Zutaten

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. In frischem Wasser etwa eine Stunde lang kochen, währenddessen Zwiebel und Knoblauch hacken, Möhren und Petersilienwurzeln würfeln. Zwiebeln/Knoblauch in einem großen Bräter anbraten, Möhren/Petersilienwurzeln hinzugeben, zwei Minuten weiterbraten, Tomatenmark einrühren und noch eine Minute braten. Dann: Bohnen samt Kochwasser in den Bräter gießen, Senf unterrühren, mit Nelken und Chipotle würzen (nicht salzen!). Der Bräter kommt (mit Deckel) in den Ofen und bleibt dort 3 Stunden (bei 150 Grad). Deckel abnehmen, umrühren und weitere 45 Minuten schmoren lassen, eventuell etwas Wasser nachgießen. Mit Salz abschmecken. Yeehaw.