Blog

Reich des Bösen

Statt sich weiterhin an der Abschaffung einer solidarischen Krankenversicherung abzuarbeiten oder die nicht sonderlich straffen Zügel der Wall Street weiter zu lockern, könnten sich die republikanischen Mehrheitsfraktionen im Kongress auch mit einem besonders zwielichtigen Bereich der Unterhaltungsbranche befassen:

Im Vergleich zum Turbo-Kapitalismus im europäischen Fußball wirken die Salary Caps im US-Profisport fast sozialistisch, zumindest stark reguliert.

Überkompensation

Nach jahrelanger Lobbyarbeit von Kryptographinnen räumt Bill Burr die mangelnde Entropie von kurzen, aber kaum memorierbaren Passwörtern ein. Leider kassiert er bei dieser Gelegenheit auch die traditionelle Empfehlung, Passwörter regelmäßig zu ändern – als ob wir nicht alle viel Vergnügen mit dem wöchentlichen Wechsel von knallte bestimmten drama fliederzweig mansor anschließt auf handelsreisen weggejagt mondenschein lustbarkeit wegen verschleierte hätten.

Transparency International

Meine unregelmäßigen Erwähnungen der Prepper-Bewegung bescheren mir nicht nur alarmistische Google-Inserate, sondern auch werbende E-Mails des American Preppers Network (This is your FINAL reminder):

If you haven't picked up your copy of John's family self-defense training program yet I urge you to get it right now.

Why?

Because the fighting tactics he shows you can literally be the difference between life and death.

I'm not joking either.

If you haven't done so yet, watch this video and get started on your training program right now.

Show your family these moves and watch their confidence grow.

Each night you should all learn the moves and techniques explained in the program.

I promise, next time you're in a confrontation you will know exactly what to do. You will be able to protect yourself and your family from danger.

Offenbar haben die amerikanischen Prepper Technologien der US-Regierung übernommen, um die tiefsten Ängste von Europäerinnen auszulesen. Ich muss meinen Aluhut noch etwas tiefer in die Stirn ziehen.

Kulturbeutel

Einem Menschen, der sehr früh auf USB-C umgestiegen ist, erscheint das Necessaire von Herrn Starcevic ausgesprochen übersichtlich und ein wenig veraltet:

(1) USB-Netzteil (2) Ohrhörer (nicht penetrierend) (3) Micro-USB-Kabel (4) Mini-USB-Kabel (5) Analoges Eingabegerät (6) AAA-Batterien (7) AA-Batterie (8) USB-Stick mit den lebenswichtigen Dateien (entbehrlich, wenn man an die Cloud glaubt) (9) SD-Kartenleser

Nicht nur führe ich neben dem lebenswichtigen USB-Stick und den USB-Kabeln auch eine bootfähige Backup-Festplatte und USB-C-Adapter für Thunderbolt 2, FireWire 800, HDMI, Ethernet, VGA, DVI und USB-A mit mir, ich habe auch die Batterien durch eine Powerbank ersetzt. Dafür benötige ich kein analoges Eingabegerät – einen Stift kann man sich erstaunlicherweise bei mehr Menschen leihen als einen USB-C-auf-DVI-Adapter.