Interessenskorrelation

Seit vielen Jahrzehnten bemühen sich die Medien zum Missvergnügen der jeweils zitierten Wissenschaftlerinnen, den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu verwischen.

Parallel zu dieser systematischen Gehirnwäsche wird die Werbeindustrie zunehmend genötigt, positive Effekte ihrer Produkte nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen, so dass sich Korrelationen in Marketing-Abteilungen immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Natürlich besteht zwischen dem Verhalten der Journalistinnen und den Interessen der Anzeigenkundinnen nur eine Korrelation, die man etwa mit der Schlagzeile Wissenschaftsjournalismus fördert agenturfreundliche Semantik beschreiben könnte.